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Seine letzten Jahre beim Zirkus

Die letzten drei Jahre vorm Umzug waren sehr besonders für Shiro. Auch wenn er sich bereits relativ gut eingelebt hatte in seiner neuen Umgebung, schaffte er es in dieser Zeit richtige Beziehungen mit Menschen einzugehen und sich auch immer mehr zu öffnen. Nun ja, bis dann bestimmte Dinge geschahen…

Zuerst traf er wieder auf seinen kleinen Bruder Sylph, der ebenfalls beim Zirkus war. Er freute sich unglaublich ihn wieder zusehen, vor allem noch lebend. Das Kennenlernen von zwei weiteren ehemaligen Experimenten, Nobu und Gilbert, half Shiro sich besser zurecht zu finden. Auch wenn er nie eine wirklich gute Beziehung zu den beiden hatte. Er zeigte zwar immer noch zwei sehr unterschiedliche Persönlichkeiten, doch sie vermischten sich immer mehr und zeigten sich nur noch selten in ihren extrem Situationen.

Dadurch das vier entlaufene Experimente beim Zirkus herumgeisterten richtete das Labor immer mehr Aufmerksamkeit auf sie und fingen an sie mit Hilfe des FBIs und besonderen Pseudofreaks zu unterwandern. Um den ganzen ein Ende zusetzen schloss sich der gesamte Zirkus zusammen und zerstörte das Labor, dadurch wurde auch ein weiteres, noch ganz junges, Experiment gerettet. Zuerst führte die Zerstörung dazu, dass Shiro glaubte endlich abschließen zu können. Und so war es anfangs auch, doch es hielt nicht lange an.

Ein deutlich schöneres Ereignis zu dieser Zeit war, seine Begegnung mit Umbra, der Anfangs noch ein Löwe war. Die Geschichte ist ganz schön bizarr, aber sie nimmt für beide ein schönes Ende.
Umbra war auch in seiner Tiergestalt schon ein gemeiner Griesgram, der es schaffte, Shiro ganz schön weh zu tun, doch anstatt aggressiv zu werden zeigte Shiro seine andere, verletzbare Seite. Dadurch kamen sich die beiden zum ersten Mal auch Näher. Lyra, eine weitere Löwin, und er waren immer nett zu Halcyon und verbrachte unglaublich viel Zeit mit ihnen.
Irgendwann, aus einem unerklärlichen Grund, entdeckte Umbra dann seine Schattenmagie und verwandelte sich in einen Menschen. Verständlicherweise war er verstört darüber, doch Shiro war in dieser Zeit viel für ihn da und half ihm sich zurecht zu finden. Schließlich kannte er selbst nur zu gut wie es sich anfühlte in eine neue Welt gestoßen zu werden, die man kaum kennt.

Durch diese ungewöhnlichen Ereignisse passierte es dann, dass sich die beiden verliebten und letztendlich zusammen kamen. Zuerst war alles gut bei ihnen und sie waren glücklich zusammen, doch Shiros Vergangenheit holte ihn immer öfter ein, erstrecht als der Sohn der leitenden Forscher ebenfalls zum Zirkus kam. Es folgten eine Reihe von ungünstigen Ereignissen, die ihn zu Selbstverletzung und letztendlich versuchtem Selbstmord führten.

Danach fing es jedoch an wieder bergauf zu gehen, er hatte eine neue Sicht auf sein Leben und wusste seine wenigen Freunde mehr zu schätzen. So gab er Rui auch niemals auf, egal wie verrückt und boshaft sie wurde. Auch zu Secret baute er eine bessere Beziehung auf, das Lag aber daran, dass er viel Zeit im Krankenzelt verbringen musste.

In dieser Zeit geschahen noch viel mehr Dinge, doch dies waren die, die Shiro am meisten geprägt haben und für ihn auch am wichtigsten waren.


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